Welt-Spieltag

Am 28. Mai wird auf der ganzen Welt der internationale Weltspieltag gefeiert. Er wurde 1999 von der "International Toy Library Association" gegründet. Dieser Tag soll uns alle daran erinnern, wie wichtig das Spielen im Freien ist. Sich an der frischen Luft auszutoben ist schließlich gesund und macht Spaß. Egal ob im Wald, auf der Straße oder auf dem Spielplatz - draußen warten die echten Abendteuer! Leider ist vor allem in Städten immer weniger Platz für Kinder, weil ständig neue Häuser und Straßen gebaut werden, oder sehr viele Autos unterwegs sind.

Was steckt hinter dem Wort Spiel?

Ein Spiel ist etwas, das man gerne macht, und zwar meistens nach bestimmten Regeln. Spielen ist für viele das Gegenteil von Arbeiten. Wer spielt, entspannt oder erholt sich. Oft geht es auch um einen Wettbewerb, also um herauszufinden, wer das Spiel besser kann.

Spielen ist nicht nur gut, um sich die Zeit bei Langeweile zu vertreiben. Beim Spielen lernt man oft auch, zum Beispiel wie man mit mehren Spielern spielt und sich an Regeln hält.

Viele Vereine, Kinderclubs und Städte organisieren am Welt-Spieltag Aktionen wie Straßenfeste oder Konzerte für Kinder. Außerdem gibt es in vielen Städten eine Riesen-Kreide-Mal-Aktion: Hierbei malen Kinder ein großes Kreidebild auf die Straßen und Plätze.

Hast du so etwas schon mal gemacht? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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Welche Spiele gibt es?

Wissenschaftler haben sich viele Arten ausgedacht, wie man Spiele in Gruppen einteilen kann:

  • Beim Gesellschaftsspiel spielen zwei oder mehr Menschen zusammen.
  • Brettspiele und Kartenspiele heißen so, weil man auf einem Brett oder mit Karten spielt.
  • Bei einem Denkspiel wie Schach musst du gut nachdenken und planen können, um zu gewinnen.
  • Für ein Ratespiel musst du viel über die Welt wissen oder dir auch neue Dinge ausdenken können.
  • Ein Glücksspiel besteht einfach nur aus Glück.

Man kann ein Spiel auch danach benennen, wer spielen soll. Deshalb gibt es Familienspiele oder Kinderspiele. Manche Spiele spielt man auch bei bestimmten Anlässen, sowie Partyspiele bei einem Fest.

Spielanleitung - ein Spiel für draußen und drinnen

Dieses Spiel heißt Körpertempelhüpfen . Du kannst es allein, aber auch mit deinen Freunden oder der ganzen Klasse herstellen.

Jedes Kind stellt ein eigenes Hüpffeld her - dafür wird ein Hand- oder Fußabdruck auf ein A4 Papier gemacht.
Wenn du ca. 20 Blätter vorbereitet hast und alle getrocknet sind, kannst du sie wie auf dem Bild auf dem Boden auflegen. Die Reihenfolge ist dabei ganz egal, die kannst du dir selbst aussuchen. Zu Beginn solltest du zwei Blätter nebeneinander legen - achte darauf, dass du nie zwei gleiche Abdrücke in eine Reihe legst! Am besten befestigst du die Blätter auch mit einem Klebeband auf dem Boden, damit sie später nicht verrutschen.

Hast du drinnen nicht genug Platz oder draußen ist tolles Wetter? Dann schnapp dir Straßenkreiden und zeichne deine Vorlagen einfach auf der Straße auf. Dafür umkreist du deine Hände und Füße, anstatt Abdrücke zu machen.

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So wird gespielt

Nun ist alles vorbereitet und es geht los!

Das Spiel funktioniert wie Tempelhüpfen, du springst also von Reihe zu Reihe, bis zu am Ende angekommen bist. Beim Körpertempelhüpfen darfst du aber nicht einfach irgendwie hüpfen. Deine Aufgabe ist es, das Papier immer mit dem Körperteil zu berühren, das darauf abgebildet ist. Dann darfst du weiterspringen.

Du kannst die Regeln auch ein bisschen ändern und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren:

  • Achte nur auf die Fußabdrücke
  • Achte nur auf die linke / rechte Reihe
  • Nimm immer das Gegenteil
  • Lege deine Blätter in Dreier-Reihen auf
  • Such dir einen Gegner und hüpfe mit ihm um die Wette! Ihr könnt zwei Bahnen nebeneinander auflegen, oder die Zeit stoppen, die ihr für die Bahn benötigt.

Viel Spaß beim Basteln und spielen! Wenn du noch andere tolle Ideen hast, schreibe sie gerne für die anderen Kinder in die Kommentare und erzähle uns von deinem allerliebsten Lieblingsspiel!

Lernziele

Kinder sollen …

  • Informationen über den Welt-Kindertag erfahren
  • Bewusstsein über die Wichtigkeit von Spiel und Bewegung erfahren.
  • den Begriff Spielen näher hinterfragen.
  • das Spiel „Körpertempelhüpfen“ kennenlernen.

Lernziele

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Bewegungspausen in der Schule

Wer kennt es nicht! Die Kinder kommen verschlafen in die Klasse oder können sich ab der dritten Stunde nicht mehr wirklich konzentrieren. Aus diesem Grund möchte ich euch die aktive Bewegungspause vorstellen. Hier führen die Kinder Bewegungen/koordinative Übungen in der Klasse durch, um wieder frischer und konzentrierter zu sein.

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