Das Mittelalter
Wie begann das Mittelalter?
Das Mittelalter begann mit dem Ende des christliches und islamisches Gebiet.
. Durch die Völkerwanderung kamen viele Menschen in das Römische Reich. Der Glaube an die vermischte sich mit dem christlichen Glauben und starb schließlich ganz aus. Das ehemalige Römische Reich teilte sich auf in einIm Mittelalter begannen auch die Kreuzzüge. Dabei zogen die christlichen Kämpfer durch die Länder und führten Kriege gegen Muslimen, die Anhänger des Islams. Sie hatten oft Kreuze auf ihren Rüstungen, deswegen nannte man sie „Kreuzritter“. Vor allem aus Jerusalem, dem „Heiligen Land“, wo Jesus damals lebte, wollten sie die Muslime vertreiben.
Das Mittelalter reichte von 500 n. Chr. bis 1500 n. Chr.
Wie sah es auf der Erde aus?
Das Mittelalter spielte sich wieder nur in Europa, genauer gesagt im Westen Europas, ab.
Am Ende des Spätmittelalters wurde bei der Umsegelung Afrikas, Indien entdeckt.
Im Laufe des Mittelalters trat die Idee auf, dass nicht die Erde, sondern die Sonne im Mittelpunkt der Planeten steht.
Wie lebten die Menschen?
Alltag

Das Mittelalter war sehr stark vom Christentum geprägt. Die Kirche gab vor, was geglaubt und wie gehandelt werden sollte. Zu Beginn des Mittelalters, im Frühmittelalter, gab es freie und unfreie Menschen. Die freien Menschen waren aus dem Adel, die unfreien Menschen waren oft Bauern, Knechte oder Mägde und gehörten jemanden. Das bedeutet, dass sie ohne die Erlaubnis von ihren Herren nicht einfach wegziehen oder heiraten durften. Ritter waren Kämpfer auf Pferden und hatten besondere Rechte. Sie trugen eine Rüstung aus Eisen, die sie im Kampf schützte. Begleitet wurden sie oft von Helfern, die auch „Knecht“ oder „Knappe“ genannt wurden.
Auf Burgen wohnten oft mehrere hundert Menschen. Dazu gehörten die Burgherren, Verwandte, Knechte, Mägde, Köche, Schmiede, Ritter und Hofnarren, zur Unterhaltung. Möchtest du mehr über Burgen erfahren? Schau dir dieses 15-minütige Video über Burgen an!
Im Hochmittelalter entstanden die ersten Dom-, Klosterschulen und Universitäten. Dort wurde oft , Medizin und Recht gelehrt.
Es wurde auch bereits mit Geld aus Münzen bezahlt.
Durch Erfindungen wie der Wind- oder Wassermühle konnte Getreide leichter gemahlen und Öl gepresst werden. Auch das Spinnrad, die Zahnraduhr, und der Kompass wurden weiter entwickelt.
Im Spätmittelalter starben durch eine Hungersnot und die viele Menschen.
Nahrung
Auch im Mittelalter war das Essen oft knapp. Das wichtigste Nahrungsmittel war Brot. Ansonsten wurden viel Brei und Suppen gegessen. Die reichen Leute verwöhnten sich auch mit Fleisch, wie Wild, Ente oder Gans. Süßigkeiten, wie du sie kennst, gab es gar nicht, da Zucker praktisch unbekannt war.
Kleidung
An der Kleidung konnte schnell abgelesen werden, ob die Menschen arm oder reich waren und welchen Beruf sie ausführten. Getragen wurden Kleider aus Leinen und Schafwolle, der Adel trug zusätzlich noch Seide.
Bauern trugen ein Hemd, das bis zu den Knien ging, welches auch Leibrock genannt wurde. Wer es sich leisten konnte, trug dazu eine Hose. Alle Kleider waren in Erdfarben gehalten, also in Braun, Schwarz oder Beige.
Die adeligen Damen trugen Kleider aus Seide und Oberkleider aus Samt mit weiten Ärmeln. Leuchtende Farben in Rot oder Violett galten als
. Auf dem Kopf trugen sie einen Stoff, welcher mit einem Kopfreifen fixiert wurde. Die Männer trugen ein langes Gewand aus Leinen mit einem rechteckigen Mantel darüber.Ritter trugen im Kampf eine Rüstung, ansonsten kleideten sie sich mit Rock und Mantel.
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Das Mittelalter begann mit dem Ende des römischen Reiches.
Die Kreuzritter nannte man so, weil sie Kreuze auf ihren Rüstungen trugen.
Im Mittelalter waren alle Menschen Ritter.
Im Mittelalter gab es freie und unfreie Menschen.
Die Pest war eine Krankheit, an der viele Menschen starben.
Ritter trugen immer ihre Rüstung.
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