Der Buddhismus


Name der Religion:

Die Religion heißt Buddhismus. Es gibt sehr viele unterschiedliche Glaubensrichtungen im Buddhismus, aber alle orientieren sich an dem, was Buddha vor 2.500 Jahren gesagt hat.

So heißen die Anhänger/innen:

Buddhisten.

So sieht das Symbol aus:

Mit dem Dharma Rad wird die Lehre Buddhas dargestellt. Das Rad soll zeigen, dass das Leben keinen Anfang und kein Ende hat. Buddhisten glauben an einen ewigen Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt.

Das heilige Buch heißt:

Die wichtigsten Schriften im Buddhismus sind im Pali-Kanon gesammelt. Er besteht aus drei Teilen. Ein Teil beschreibt die Lebensregeln für buddhistische Mönche und Nonnen. Der zweite Teil besteht aus den Reden von Siddhartha Gautama (Buddha) und vielen Geschichten über ihn. Im dritten Teil findet man Erklärungen, die dabei helfen, die Lehren von Buddha besser zu verstehen.

Das Gotteshaus heißt:

Tempel.

Wichtige Feste:

Das wichtigste Fest im Buddhismus heißt Vesakh. An diesem Tag wird die Geburt von Buddha gefeiert. In buddhistischen Städten werden die Straßen und Häuser geschmückt und viele Menschen machen sich gegenseitig Geschenke.

Wichtiges Ritual:

Um Buddhist zu werden, muss man an die Drei Juwelen glauben.

Essen:

Im Buddhismus ist es wichtig, dass man nur isst, um satt zu werden. Es sollen keine Lebensmittel verschwendet oder weggeworfen werden. Außerdem sollen Buddhisten keine Tiere essen, die extra für sie geschlachtet wurden. Die buddhistischen Mönche essen nur das, was sie von anderen geschenkt bekommen. Die Mönche dürfen gespendetes Essen annehmen.

Lebensformen:

Ein wichtiger Bestandteil im Buddhismus sind die Mönche und die Nonnen. Man kann sie an ihren rasierten Köpfen und einfachen Gewändern erkennen. Die Mönche und Nonnen haben fast keinen eigenen Besitz. Sie sind davon abhängig, dass andere Menschen ihnen Nahrung, Medizin und Kleidung spenden.

Wichtige Orte:

Im Buddhismus werden keine Orte offiziell heiliggesprochen.

Kleidung:

Mönche und Nonnen tragen spezielle Kleider. Die Kleidung besteht aus einem Untergewand, einem Obergewand und einem Umhang. Vor allem im Tibet sind die Kleider meistens orange. Für Buddhisten, die nicht im Kloster leben, gibt es keine besonderen Kleiderregeln.

Das kommt nach dem Leben:

Die Buddhisten glauben, dass alle Menschen in einem ewigen Kreislauf gefangen sind. Wenn man stirbt, wird man entweder sofort oder später in dem Körper eines anderen Menschen wiedergeboren. Das Ziel eines Buddhisten ist es, ins Nirwana zu kommen und nicht mehr wiedergeboren zu werden.


Quelle: rbb-online.de

Die Kinder sollen…

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